In Zeiten wie der Corona-Pandemie ist es ratsam, das Essen für eine ganze Woche im Voraus zu planen. Denn wer nur einmal die Woche zum Supermarkt muss, minimiert das Ansteckungsrisiko. Ganz nebenbei bereitet das Vorkochen auch noch Freude, indem man Anderen etwas Gutes tut. Welche Punkte man beim Vorkochen beachten sollte, beispielsweise die Vielfältigkeit der Gerichte und die sichere Verarbeitung der Lebensmittel, das erfahren Sie hier:

Erste Überlegung – was einkaufen?

Planen Sie Ihren Supermarktbesuch daheim mit einem detaillierten Einkaufzettel. Im Einkaufskorb sollten neben frischen Lebensmitteln auch Trockenlagerprodukte (z. B. Hülsenfrüchte, Mehl, Konserven) landen, die eine lange Haltbarkeit aufweisen.

Tipp:

Möhren, Sellerie, Steckrüben, Pastinaken, Kürbis, Äpfel aber auch Steinobst, wie Kirschen und Pfirsiche bleiben länger frisch, wenn sie im unterem Fach des Kühlschranks aufbewahrt werden.

Wie geht’s daheim weiter?

Das A und O ist die Einhaltung einer gründlichen Küchenhygiene. Dazu gehört das Abwaschen aller Zutaten, Händewaschen vor der Zubereitung und nach unterschiedlichen Arbeitsschritten und das Sauberhalten der Küchenwerkzeuge.

Was ist bei der Versorgung Kranker zu beachten?

Das Vorkochen für kranke und hilfsbedürftige Menschen ist solidarisch und sehr sinnvoll. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass nur Mahlzeiten vor die Tür gestellt werden, die gut erhitzt bzw. durchgegart wurden. Denn Hitze tötet die krankmachenden Viren ab. Es empfiehlt sich zudem, dass das Essen vor dem Verzehr noch einmal komplett erhitzt wird.

Tipp:

Vorbereitete Speisen innerhalb von 2 Stunden herunterkühlen und beim Aufwärmen darauf achten, dass für mindestens 2 Minuten eine Kerntemperatur von 70°C erreicht wird.

Was kochen?

Einfache Nudelgerichte

  • Nudeln mit Tomatensoße
  • Pasta mit Pesto
  • Nudelauflauf mit Hackfleisch oder Schinken
  • Spinat-Lachs-Lasagne
  • Maultaschen, gebraten oder in Brühe

Einfache Eintöpfe

  • Chilli con Carne
  • Linsensuppe
  • Kartoffel-Gemüse-Eintopf mit Wurst

Einfache Süßspeisen

  • Kartoffelpuffer mit Apfelmus
  • Milchreis mit Fruchtsoße
  • Süße Gnocchi mit Kischen
  • Mohnspätzle mit Pflaumenkompott

Mittagessen für eine Woche – einfach und abwechslungsreich

Montag:

Süßes Hauptgericht
(z.B. Grießbrei mit Kompott)

Dienstag:

Fleischgericht
(z.B. Hähnchenschenkel mit buntem Gemüsereis)

Mittwoch:

Herzhaftes vegetarisches Gericht
(z.B. Champignonragout mit Nudeln)

Donnerstag:

Eintopf-Gericht
(z.B. Grüne Bohneneintopf mit Rindfleisch und Vollkornbrot)

 

 

 Freitag:

Fisch-Gericht
(z.B. Lachsfrikassee mit Petersilienkartoffeln)

Samstag:

Herzhaftes vegetarisches Gericht
(z.B. Schupfnudel-Pfanne mit Sauerkraut)

Sonntag:

Fleisch-Gericht (z.B. Hackbraten mit Brokkoli und Püree)

 

 

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