Grillen ist momentan einer der angesagtesten Trends im Food-Sektor. Egal ob Pulled Pork vom Smoker oder gebratener Beef-Patty für den perfekten Homemade Burger. Schon längst liegt mehr auf dem Grillrost als der Bratwurst-Klassiker. Die Vielfalt reicht von vegetarisch bis fleischhaltig. Bei Dorfner Catering darf dieser kulinarische Genuss natürlich auch nicht zu kurz kommen. Daher gibt’s bei unserem „Streetfoodmarket Oriental Style“ Leckeres frisch vom Grill! Und es ist nun mal so, Grillen ist eine Wissenschaft für sich. Welcher Grill kann was? Ist etwas zu dunkel geratenes Fleisch wirklich ungesund? Hier sind einige Fakten für eingefleischte Grillfans. 🙂

Profi-Grillmeister oder Hobby-Griller

Für welche Methode sind Sie Feuer und Flamme?

Der direkte Kohle-Griller

Grill schnappen, Grillkohle/Briketts anzünden und warten bis die Glut zu sehen ist. Fleisch oder Gemüse auf den Rost legen und unter Wenden scharf anbraten, bis das Grillgut gar ist.

Der indirekte Kohle-Griller

Achtung! Hierfür wird ein Deckel benötigt. Die Funktionsweise ist ähnlich wie das Garen im Ofen und eignet sich besonders für Puten-/Hähnchenkeulen, ganze Fische oder Bratenstücke.

Der Gas-Griller

Keine Lust auf das Anfachen der Grillkohle? Dann her mit dem gasbetriebenen Grill! Hier wird Hitze durch die Verbrennung von Gas erzeugt. Zwar bleibt die Lagerfeuer-Atmosphäre aus aber dafür geht’s schneller. Auch beim Gasgrill ist die indirekte Funktion möglich. Wer den starken Rauchgeruch nicht mag, liegt damit genau richtig.

Der Smoker-Spezialist

Die Königsdisziplin! Wer der Zubereitung mehr Zeit widmen möchte, um ein leckeres und saftiges Ergebnis zu erhalten, trifft mit dem Smoker genau ins Schwarze. Gegart wird nur im Rauch in einer separaten Garkammer, bei ca. 90-110°C. Befeuert wird das Ganze mit Holz. Einen milden Geschmack erreicht man z. B. durch Fruchthölzer. Einen intensiveren Geschmack gibt’s mit Walnussholz. 

Grilling me softly?
  • An erster Stelle steht die Hygiene! Da vor allem rohes Fleisch keimbelastet ist, sollte man damit besonders sensibel umgehen. Um die Keimanzahl so gering wie möglich zu halten, das Grillgut erst kurz vorher aus der Kühlung holen. Durchgegartes sollte außerdem nicht mit Rohem in Berührung kommen.
  • PAK (polyzyklischer aromatische Kohlenwasserstoffe): Das sind Stoffe, die in Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Da diese entstehen, wenn Fett/Öl in die Grillglut tropft, empfiehlt es sich, spezielle Schalen aus Aluminium zu benutzen. Mittlerweile gibt es dafür auch wiederverwendbare Schalen, beispielsweise aus Metall.

Das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) hält den Gebrauch von Aluminiumschalen in Abwägung zum Gesundheitsrisiko beim Grillen vertretbar. Salz, Gewürze und Säure am besten nach dem Braten zufügen.

  • Schwarze, fast verkohlte Bratwurst? Lieber nicht! HAA (Heterozyklische aromatische Amine) stehen ebenfalls in Verdacht krebserregend zu sein und entstehen durch zu große Hitze beim Grillen eiweißreicher Speisen. Je dunkler das Grillgut, desto mehr HAA. Lieber weniger Hitze und mehr Zeit für das Garen aufwenden.
  • Gepökeltes wie z.B. Leberkäse oder Bockwürstchen gehört nicht auf den Rost! Nitrit aus Nitritpökelsalz entwickelt beim Erhitzen mögliche krebserregende Nitrosamine. Lebensmittel mit E-Nummer E250-252 beim Grillen vermeiden!
Wussten Sie, dass…

Holzkohle immer noch die beliebteste Methode ist? Am häufigsten wurde 2017 im Juli – wie die Schweizer gern sagen – grilliert. 🙂

Grill-Buch made by Dorfner Catering

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Wie grillen Sie denn am liebsten und machen Sie sich dabei auch Gedanken über die Gesundheit? Erzählen Sie uns Ihre Erfahrungen!

5 Kommentare

  1. Mirco

    Nichts geht über meinen Gasi 🙂 Schnell auf Temperatur und nach dem Grillen einfach ausmachen ohne Streß. Gerade in den Sommermonaten ersetzt mein Gasgrill meine Küche. Alles, von Kartoffeln kochen, übers Fleisch grillen oder Pizza machen, passiert dann nur noch draußen.

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    • rraschke

      Danke für deinen Kommentar!
      Ich kann das gut nachvollziehen das hier der Faktor „Schnelligkeit und Flexibilität“ ausschlaggebend ist. Gerade wenn man den Grill so vielfältig nutzt ist das eine tolle Sache. Pizza auf dem Grill zubereiten habe ich noch nie ausprobiert aber, wenn man das passende Equipment dazu hat, bestimmt super lecker! 🙂

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  2. Mirco

    Super Sache!

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  3. Oliver Kratzer

    Super cool!

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    • rraschke

      Danke für das Feedback!

      Antworten

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